Südthailand

Zur malaysischen Halbinsel streckend trennt der schlanke Hals des bildlichen Elefanten das Andamanen-Meer vom Golf von Thailand und versorgt Thailand mit Stränden und Inseln entlang der Küsten. Früher waren die geschützten kleinen Buchten der schmalen Landenge von Kra wichtige Häfen entlang eines alten, strategischen Handelsweges; heute sind die Inseln von Phuket und Samui als Reisedestinationen ebenso wichtig. Beide Küsten bieten auch zahlreiche historische Attraktionen, National-Parks, Tierschutzgebiete,  beeindruckende Wälder, Wasserfälle und Strände.

Im Westen fallen steilere Küsten in das Andamanen-Meer ab, während die Ostküste flacher ist und von Flüssen durchzogene Tiefebenen aufweist. Der größte Fluss in Süd-Thailand ist der Tapi, der gemeinsam mit dem Phum Duang mehr als 8.000 km² entwässert, also etwas mehr als 10 % der gesamten Fläche von Süd-Thailand. Weitere Flüsse sind der Pattani, der Saiburi und der Trang. Der größte See ist der Thale Sap mit einer Fläche von 1.040 km².

Mitten durch die Halbinsel erstrecken sich in nord-südlicher Richtung Ausläufer des Himalaja-Gebirges. Der höchste Berg ist der Khao Luang in der Provinz Nakhon Si Thammarat. Vom Isthmus von Kra aus südlich geht die Phuket-Bergkette, die nach Norden hin mit der Tanao Si-Kette verbunden ist. Etwa 100 Kilometer östlich der Phuket-Berge verläuft fast parallel das Nakhon Si Thammarat- oder Banthat-Gebirge. Es beginnt etwa auf der Höhe von Ko Samui und endet am Archipel von Ko Tarutao an der Grenze zu Malaysia.

Die Grenze zu Malaysia im Süden wird durch die Sankarakhiri-Kette gebildet.

Provinzen in Südthailand:

Name Thai Name
Chumphon – Das Tor zum Süden ชุมพร
Krabi กระบี่
Nakhon Si Thammarat นครศรีธรรมราช
Narathiwat นราธิวาส
Pattani ปัตตานี
Phangnga พังงา
Phatthalung พัทลุง
Phuket ภูเก็ต
Ranong ระนอง
Satun สตูล
Songkhla สงขลา
Surat Thani สุราษฎร์ธานี
Trang ตรัง
Yala ยะลา

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